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COMPUTERTOMOGRAPHIE (CT)

Die Computertomographie (CT) ist ein modernes, bildgebendes Verfahren, das aus dem klinischen Alltag heute nicht mehr wegzudenken ist. Es handelt sich hierbei um eine spezielle Form der Röntgenuntersuchung. Die Wissenschaftler Gormack und Houndsfield entwickelten die Methode dieser „Scheibchen-Röntgenaufnahme“. Eine Strahlenquelle (Röntgenröhre) bewegt sich auf einer Kreisbahn um den im Gerät liegenden Patienten und durchstrahlt ihn in dünnen „Scheiben“ von 0,5 bis 10 mm. Diese besondere Aufnahmetechnik ermöglicht eine dreidimensionale Abbildung der untersuchten Körperbereiche und vermeidet Überlagerungen von Organen, wie sie im herkömmlichen Röntgenbild entstehen können.

EIN WICHTIGER BAUSTEIN IN DER NOTFALLDIAGNOSTIK

Die Computertomographie ist eine schnelle Untersuchungsmethode und innerhalb von wenigen Minuten können Abbildungen produziert werden. Aus diesem Grund ist die Computertomographie im Radiologicum Donauwörth heute insbesondere aus der Notfalldiagnostik, z.B. bei einem Schlaganfall oder bei Unfallpatienten, nicht mehr wegzudenken. Es können alle Körperregionen wie der Kopf samt Hirngewebe, Wirbelsäule, Bauch – und Brustraum untersucht werden.

KEINE ANGST VOR KONTRASTMITTEL

Unter Umständen kann die Gabe eines Kontrastmittels notwendig sein, um organische Veränderungen eindeutig klassifizieren zu können. Die modernen Kontrastmittel sind heute in der Regel sehr gut verträglich. Vor Untersuchungsbeginn wird mit dem Patienten diesbezüglich jedoch explizit ein Aufklärungsgespräch geführt, um unnötige Komplikationen zu vermeiden.
Bitte sprechen Sie uns an, wenn Sie irgendwelche Fragen haben oder Informationen über die Möglichkeiten von Vorsorgeuntersuchungen mittels der Computertomographie wünschen.

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

ZUM THEMA COMPUTERTOMOGRAPHIE

Ich habe Platzangst. Ist die Computertomographie die Untersuchung mit der „engen Röhre“?

Nein, die Untersuchung mit der „engen Röhre“ ist die Magnetresonanztomographie (MRT), wobei die neueren Geräte einen Durchmesser von 70 bis 100 cm haben. Die Abtasteinheit des Computertomographen ist wie ein Ring mit einer Öffnung in der Mitte. Durch diese werden die Patienten geschoben. Das Gerät ist also oben und unten offen. Falls dennoch Platzangst auftreten sollte, kann dagegen ein gut wirksames Medikament gegeben werden. Bitte beachten Sie jedoch, dass Ihre Fahrtüchtigkeit anschließend eingeschränkt ist und Sie die nächsten Stunden nicht selbst am Straßenverkehr teilnehmen können.

Wozu braucht man Kontrastmittel?

Computertomographie – keine Angst vor Kontrastmittel!
Man unterscheidet bei der Gabe von Kontrastmitteln zwei Arten. Das eine Kontrastmittel wird in die Blutbahn gegeben und reichert sich überall dort an, wo starke Durchblutung ist. Dazu gehören die meisten Tumore aber auch entzündliche Prozesse. Bei Untersuchungen des Magen – Darmtraktes wird zusätzlich ein anderes Kontrastmittel zu trinken gegeben. Dieses färbt die Darmschlingen an. Dadurch lassen sie sich in der meist sehr unübersichtlichen Bauchhöhle besser von anderen Strukturen abgrenzen.

Was passiert mit dem Kontrastmittel, welches mir verabreicht wird?

Das Kontrastmittel in der Blutbahn wird rasch über die Nieren ausgeschieden. Getrunkenes Kontrastmittel wird in geringem Maβe aufgenommen, zum gröβten Teil verbleibt es aber im Darm und wird auf diesem Wege ausgeschieden.

Wie lange dauert die Untersuchung mit der Computertomographie?

Je nach Untersuchungsart müssen Sie mit der Vorbereitungszeit und dem Arztgespräch circa 30 Minuten bis zwei Stunden einplanen. Dies wird Ihnen bei der Anmeldung mitgeteilt.

Bitte beachten!! – Was Sie beachten müssen vor Ihrer Computertomographie in Donauwörth

Bei Kontrastmittelunverträglichkeiten in der Vorgeschichte, bei Nierenfunktionsstörungen, bei Herz – Kreislauferkrankung, „Plasmozytom“ und den meisten Formen der Schilddrüsenüberfunktion darf kein Kontrastmittel gegeben werden. Informieren Sie uns diesbezüglich rechtzeitig!

In der Schwangerschaft soll eine Computertomographie wegen der Strahlenbelastung möglichst nicht durchgeführt werden.