Radiologicum Mitarbeiter-1528

MAGNETRESONANZTOMOGRAPHIE (MRT)

Die Magnetresonanztomographie (MRT), auch Kernspintomographie genannt, ist heute die modernste und wichtigste Untersuchungsmethode in der Radiologischen Diagnostik. Sie ist eine äußerst schonende Untersuchungstechnik, die ohne Röntgenstrahlung oder Radioaktivität, sondern mit Hilfe von Magnetfeldern Bildinformationen aus dem menschlichen Körper bei uns im Radiologicum Donauwörth liefert.

WASSERSTOFFMOLEKÜLE WERDEN IN SCHWINGUNG VERSETZT

Wasserstoffmoleküle im menschlichen Körper werden durch das Magnetfeld in Schwingung versetzt. Das Ausmaß der Schwingung kann durch computergestützte Analysen in Abbildungen der jeweiligen Körperregion umgesetzt werden. So ist es möglich, insbesondere Weichteilgewebe wie das menschliche Hirn, das Rückenmark und die Wirbelsäule, sowie auch Körpergelenke (z. B. Schultergelenk, Kniegelenk) darzustellen. Bei großen Gelenken können die Kernspintomographen wegweisend für eine nachfolgende Gelenkspiegelung sein.

SO LÄUFT DIE UNTERSUCHUNG AB

Für eine Kernspin-Untersuchung wird der Patient auf einem speziellen Untersuchungstisch gelagert, der sich in die Öffnung des Magnetresonanztomographen bewegt. Die Untersuchung ist vollkommen schmerzfrei und dauert in der Regel ca. 10-30 Minuten.

KEINE ANGST VOR KONTRASTMITTELN

Unter Umständen kann die Gabe eines Kontrastmittels notwendig sein, um organische Veränderungen eindeutig klassifizieren zu können. Die modernen Kontrastmittel sind heute in der Regel sehr gut verträglich. Vor Untersuchungsbeginn wird mit dem Patienten diesbezüglich jedoch explizit ein Aufklärungsgespräch geführt, um unnötige Komplikationen zu vermeiden.

DAS SOLLTEN SIE UNBEDINGT BEACHTEN!

Da mit einem starken Magnetfeld gearbeitet wird, sind bestimmte metallische Fremdkörper im Patienten nicht erlaubt. Künstliche Herzklappen, Herzschrittmacher oder bestimmte Implantate würden eventuell Schaden nehmen oder dem Patienten schaden.

Aufgrund der fehlenden Strahlenbelastung können auch Kinder und Schwangere untersucht werden.

VORSORGEUNTERSUCHUNGEN MIT HILFE DES KERNSPIN (MRT)

Fragen nach dem Untersuchungsablauf, den Möglichkeiten einer Vorsorgenuntersuchung mit MRT oder zum Methodenvergleich zwischen Röntgenaufnahmen und Magnetresonanztomographie werden Ihnen gerne von uns beantwortet.

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

ZUM THEMA MAGNETRESONANZTOMOGRAPHIE

Wann macht man eine Untersuchung mit der Magnetresonanztomographie?

Es gibt zwei Schwerpunkte für die MRT, die Diagnostik und die Früherkennung von Krankheiten (Vorsorgeuntersuchung)

Was passiert, wenn bei mir eine Magnetresonanztomographie gemacht wird?

Kernspin (MRT) – so funktioniert die Methode:
Die Untersuchungsmethode der MRT verwendet anstelle von radioaktiven Stoffen oder Röntgenstrahlen ein Magnetfeld sowie spezielle Radiowellen, um Ihren Körper bildlich darzustellen. Während der Untersuchung liegen Sie auf einer beweglichen Liege, die sich langsam in die Öffnung des Gerätes bewegt. Die Öffnung ist circa 70 bis 100 cm groβ und hat mit der umgangssprachlich benannten „Röhre“ nicht mehr viel gemeinsam. Je nach Gerätetyp und medizinischer Fragenstellung dauert eine Untersuchung zwischen 20 bis 90 Minuten.

Wie läuft die Untersuchung ab?

Keine Angst vor Ihrer „Fahrt“ durch den Kernspintomographen:
Auf Ihrer liegenden „Fahrt“ durch die Geräteöffnung gibt es immer wieder Messzeiten, die jeweils wenige Minuten andauern. Während der Messzeit sollten Sie entspannt und ruhig liegen. Sie werden Klopfgeräusche hören, welche auf elektromagnetischen Schaltungen beruhen. Für die Dauer der Untersuchung bekommen Sie einen Klingelknopf in die Hand, damit Sie sich bemerkbar machen können. Zusätzlich sind Sie über Lautsprecher mit dem Arzt und dem Praxis-Team verbunden.

Kann mir die Untersuchung schaden?

MRT – eine schonende und risikoarme Untersuchungsmethode:
Bisher sind keine schädigenden Wirkungen der MRT bekannt geworden. Dabei blickt man auf etwa 25 Jahre Erfahrung zurück.

Bitte beachten!! – Was sie beachten müssen vor Ihrer Kernspin-Untersuchung in Donauwörth

Wenn Sie in Ihrem Körper Metallteile wie Metallprothesen, Gefäßclips oder anderes haben, müssen Sie das vor der Untersuchung unbedingt melden. Metallteile, welche in das Magnetfeld kommen, können bei Ihnen Verletzungen verursachen.

Wenn Sie einen Herzschrittmacher tragen, dürfen Sie die Untersuchung nicht machen. Das Magnetfeld könnte dem Schrittmacher schaden.

Tätowierungen können Verbrennungen verursachen. Sie enthalten häufig metallhaltige Stoffe.

Ohrringe, Ketten, Uhren, Brillen, Haarspangen, Hörgeräte und andere metallische Gegenstände müssen vor der Untersuchung unbedingt abgelegt werden.

Ebenso Bank – und Kreditkarten mit Magnetstreifen. Die darauf befindlichen Daten werden sonst durch das Gerät komplett gelöscht.